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Telefaxgerät zum Versenden von Gesundheitsdaten obsolet und verboten

Im Bundesand Bremen ist die Nutzung und Übertragung sensibler Patienteninformationen und Gesundheitsdaten ab 2022 per Faxgerät verboten und wird als Rechtswidrigkeit mit Bußgeldern bis zu 20 Millionen Euro bestraft. Diese abschreckende Summe ist absichtlich so hoch angesetzt, weil Faxsendungen keinerlei Schutz von Daten beim Empfang bieten. Ein Faxversand entspricht dem Versand einer …

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BAO kritisiert Positionspapier der AOK zu ambulanten Versorgungsleistungen

Aus einer Pressemeldung des Bundesverbandes für Ambulantes Operieren e.V., kurz BAO, geht hervor, dass ambulante Operationen und nicht-stationäre Eingriffe in Zukunft besser vergütet werden sollen, um die Patientenversorgung für die Betroffenen besser, sicherer und preiswerter zu gestalten, denn im internationalen Vergleich hinkt Deutschland unter dem Motto „Ambulant vor stationär“ deutlich hinterher. Der …

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Brauchen Apotheker heutzutage noch Rechenzentren für Abrechnungsprozesse?

Einer Analyse zufolge könnte mit der Direktabrechnung zwischen Apotheken und gesetzlichen Krankenkassen ohne zwischengeschalteten Vermittler, sprich Apotheken-Rechenzentrum Vorteile, aber auch Nachteile auf Apotheker in der Zukunft zukommen. Die Frage, die sich Dr. Thomas Müller-Bohn, Apotheker und Diplom-Kaufmann gestellt hat, ist, ob das heutige Abrechnungsschema durch Einführung der E-Rezept-Lösung zur technischen Herausforderung …

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Bundesrat: 36 Monate Verlängerungsfrist für Nutzennachweise moderner Wundversorgungsprodukte

Etwa 400 moderne und innovative Wundversorgungsprodukte, zu denen silberhaltige Wundauflagen bei Betroffenen mit Diabetischem Fußsyndrom und Polihexanid (PHMB)-haltige gegen pathogene Keime gehören, wurden ursprünglich mit Einführung des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) als „sonstige Produkte zur Wundbehandlung“ eingestuft und sollten demnach nur noch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, …

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ICW: Dreiteiliges Ausbildungskonzept befähigt Pflegekräfte zur Wundversorgung

Die Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) macht darauf aufmerksam, dass Wundexperte nicht gleich Wundexperte ist, denn die Berechtigung zur Führung des Titels Wundexperte setzt voraus, dass für die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden bestimmte Anerkennungs- und Zertifizierungsverfahren durchlaufen werden müssen. Für die Absolvierung des Basisseminars zum „Wundexperten ICW“ müssen Zielgruppen bestimmte Themen eines bestimmten Umfangs …

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Was man für eine optimale Wundheilung zuhause benötigt

Die Wundbehandlung und Heilung orientiert sich im Hausgebrauch eigentlich immer am klinischen Wissen, erklärt Birgit Frohn, Diplom-Biologin und Medizinjournalistin der Fachzeitschrift „PTA“, die dem beratenden Personal in Apotheken ein zeitgemäßes Wundkonzept vorstellt, das zugleich schnell und gut sein muss. Schürf-, Schnitt- und Kratzwunden können auf diese Weise auch zuhause optimal behandelt werden. Dabei sind zwei Schritte in der Behandlung von Wunden Standard. Der …

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Diabetisches Fußsyndrom: Grünes Licht nach G-BA-Beschluss zum Zweitmeinungsverfahren

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat jetzt gerade beschlossen, dass Patienten mit dem sogenannten Diabetischen Fußsyndrom (DFS) einen Rechtsanspruch auf eine Zweitmeinung durch besonders erfahrene Mediziner haben, wenn ihnen aufgrund von Diabetes und Folgeerkrankungen eine Amputation von Gliedmaßen oder Teilen davon droht. 50.000 Amputationen der Füße oder Teile der unteren Extremitäten jährlich wären …

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Wundversorgung: „Blankoverordnung“ soll Pflegefachkräften mehr Eigenverantwortung einräumen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und sein Ministerium planen derzeit ein „Pflegereformgesetz“, das vorsieht, dass eine sogenannte „Blankoverordnung“ Pflegefachkräften mehr Kompetenz und Eigenverantwortung einräumt. Der „ÄrzteZeitung“ liegt bereits ein entsprechendes Papier vor, das als aktualisierter „Arbeitsentwurf“ die Neuregelung der „Blankoverordnung“ näher beschreibt. Demnach entscheidet der behandelnde Hausarzt dann nur noch, ob eine Therapie notwendig ist, nicht aber über die Art, die …

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BVMed fordert Ausweitung von eRezept auf weitere Medizinprodukte

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt das „Digitale Versorgung und Pflege-Modernisierungsgesetz“, kurz DVPMG, grundsätzlich. Kritisiert wird aber, dass elektronische Verordnungen (eRezepte) bislang vom Gesetzgeber nicht für Hilfsmittel und Produkte nach Paragraf 31 SGB V zeitgleich gelten. Enterale Ernährung, sprich Trink- und Sondennahrung, Verbandmittel oder Produkte zur Wundversorgung sowie Blutzuckerteststreifen für Diabetiker müssten parallel in den Versorgungsprozess mitaufgenommen werden, so …

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Indikation Wundversorgung als heilkundliches Modellprojekt?

In einem Video-Interview von Dr. Jan Basche, Betreiber von einigen ambulanten Pflegediensten, mit Prof. Dr. Volker Großkopf, Rechtsanwalt, klärt der Experte mit Expertise, auch im Bereich Wundversorgung, Laien und Fachleute über den Stand der Heilkundeübertragungs-Richtlinie auf, die festlegt, ob und wie ärztliche Tätigkeiten auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege, sprich Pflegefachkräfte, in einem Modellprojekt übertragen …

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