Kostenträger

GKV verzeichnet für 2021 höchstes Milliarden-Defizit

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Jahr 2021 ein nie dagewesenes Gesamtdefizit verbucht, das mit 5,7 Milliarden Euro zu beziffern ist, das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Selbst im Jahr 1992 nach der Wiedervereinigung und der Einführung des gemeinsamen Kassensystems erreichte das Defizit von 4,8 Milliarden Euro nicht solche Dimensionen; 2020 verbuchte die GKV auch „nur“ ein Minus 2,7 Milliarden Euro, weil die Ausgaben die Einnahmen überstiegen.
Für das Milliarden-Loch machen die Kassen vor allem die Politiker der Bundesregierung verantwortlich, die dafür gesorgt haben, dass die Finanzreserven der Krankenkassen geschmolzen sind, denn 2021 wurde die Misere durch die Zahlung von acht Milliarden Euro zur Aufstockung des Gesundheitsfonds ausgelöst. Höhere Versicherungsbeiträge und/oder ein erhöhter Bundeszuschuss wären sonst aber die Alternativen gewesen, berichtete die FAZ erst kürzlich.
Der AOK-Bundesverband hat dabei die höchsten Defizite mit 4,1 Milliarden Euro zu vermelden, gefolgt von den Ersatzkassen mit 576 Millionen und den Betriebskrankenkassen mit einer halben Million Euro an Gesamtdefiziten.
Die Covid-19-Pandemie scheint ursächlich nicht dafür verantwortlich zu sein, erklären Experten, denn die Virusausbreitung hat trotz gestiegener Zahlen an Intensivbetten auch deutlich weniger PatientInnen in Arztpraxen und bei Vorsorgeuntersuchungen verursacht.

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