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Tirol: Elektronische Patientenakte wird eingeführt

Mit dem System „ELGA“ (Elektronische Gesundheitsakte) führt Österreich seit Beginn des Jahres 2013 einen Standard für die elektronische Kommunikation zwischen Gesundheitsdiensteanbietern und zur Vernetzung von Gesundheitsdaten ein. Das Gesetz sieht einen stufenweisen Roll-Out bis 2022 vor.

Ab Dezember startet ELGA in Tirol. Zu den Gesundheitsdaten, die ab dann in ELGA gespeichert werden, gehören Laborbefunde, Radiologiebefunde (ohne Bilder) sowie die ärztlichen und ggf. pflegerischen Entlassungsbriefe nach stationären Aufenthalten – der Pflegebrief allerdings nur dann, wenn weitere Maßnahmen nötig sind, etwa im Bereich der Wundversorgung. Weitere Daten, zum Beispiel Ambulanzbefunde, werden bisher nicht in ELGA gespeichert.

Die Teilnahme an ELGA ist freiwillig. Etwa 250.000 Menschen in Österreich haben sich bereits abgemeldet. Daher mehren sich die Stimmen, die an der Sinnhaftigkeit des gesamten Systems zweifeln, insbesondere auf Seiten der Ärzte.

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